Berlin / Bayreuth. Die Bundesregierung stellt 500 Mio. Euro für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Form einer Prämie zur Verfügung.

Seit Jahren leiden die deutschen Wälder unter den Folgen des Klimawandels. Trockenheit und Waldbrände haben in den letzten Jahren zu großen Schäden geführt.

Dr. Silke Launert ruft dazu auf, die Bundeswaldprämie zu beantragen: „Es ist wichtig, Wälder langfristig auf den Klimawandel vorzubereiten und sie nachhaltig zu bewirtschaften. Ein positives Beispiel ist der Klimawald Bayreuth, der vom Bundesministerium für Umwelt erst mit dem „Blauen Kompass“ ausgezeichnet worden ist.“

Mit der Prämie unterstützt die Bundesregierung Waldeigentümer, die sich mit einer aktiven, nachhaltigen und verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung trotz der widrigen Umstände gegen den Klimawandel stemmen und das durch eine unabhängige Zertifizierung dokumentieren.

Alle privaten und kommunalen Waldeigentümer können einen Antrag stellen. Voraussetzung: Die Waldfläche muss mindestens einen Hektar groß sowie FSC- oder PEFC-zertifiziert sein. Die Prämie beträgt flächenbezogen 100 bis 120 Euro pro Hektar.

Bedingt durch die Gewährung der Prämie als De-minimis-Beihilfe ergibt sich eine maximale Höhe der Prämie von 200.000 Euro.
Anträge können bis zum 30. Oktober 2021 gestellt werden. Weitere Infos zur Prämie und Antragsstellung gibt es im Internet unter www.bundeswaldpraemie.de.

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