Berlin/Bayreuth. Der Deutsche Bundestag vergibt auch im kommenden Jahr an Schüler und junge Berufstätige Stipendien für ein Austauschjahr in den USA. Darauf macht die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert (Bayreuth/Forchheim) aufmerksam. Junge Leute, die sich angesprochen fühlen, können sich och bis zum 11. September bewerben. Derzeit wird von der planmäßigen Durchführung ausgegangen, aufgrund der Covid-Pandemie können allerdings noch Änderungen im Programmablauf notwendig werden.
Das PPP habe durch aktuelle Entwicklungen zusätzliche Bedeutung gewonnen, sagte Launert. In einer Zeit neuer und bislang unbekannter Herausforderungen für die transatlantische Gemeinschaft würden die Stipendiaten eine wichtige Rolle als junge Botschafter Deutschlands in den USA übernehmen.
Das Programm gibt seit 1983 jedes Jahr Schülern und jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben und dort in einer Gastfamilie zu leben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland.
Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Es wurde zum 300. Jahrestag der deutschen Einwanderung in die Vereinigten Staaten ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten.
Der Name des Programms rührt vom Grundprinzip der Patenschaft eines Abgeordneten für den jeweiligen Teilnehmer aus seinem Wahlkreis her. Einen solchen Abgeordneten haben die Stipendiaten sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten und umgekehrt.
Als allgemeine Voraussetzungen zur Teilnahme an dem Programm werden von den Teilnehmern gute schulische Leistungen, Allgemeinwissen, schulisches und/oder außerschulisches Engagement sowie politisches und geschichtliches Grundverständnis erwartet.
Zuletzt hatte Launert die Patenschaft über die 22-jährige Industriekauffrau Lena Herrmannsdörfer aus Bayreuth übernommen.
Weitere Informationen: www.bundestag.de/ppp.

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