Berlin/Bayreuth. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt mit dem Investitionsprogramm Landwirtschaft gezielt landwirtschaftliche Betriebe, die in moderne Technologie investieren wollen, um mehr Klima-, Natur- und Umweltschutz umzusetzen. Investitionszuschüsse können ab dem 11. Januar 2021 bei der landwirtschaftlichen Rentenbank beantragt werden.

Darauf weist die Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert hin: „Landwirtschaft und Klimaschutz gehören zusammen. Viele Landwirtinnen und Landwirte setzen bereits jetzt auf nachhaltig produzierte, heimische Lebensmittel und legen bei der Produktion Wert auf Artenvielfalt und Klimaschutz. Um die Modernisierung unserer landwirtschaftlichen Betriebe weiter voranzubringen und zu beschleunigen, investiert der Bund kräftig.“

Gefördert werden unter anderem Techniken, die spürbare Einsparungen an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln garantieren, Projekte mit denen digitale Techniken auf den Feldern erprobt werden sowie Maßnahmen für einen besseren Insektenschutz wie Blühstreifen, Hecken oder nachhaltige Obstbestände.

Landwirtschaftliche Primärerzeuger können bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionssumme erhalten, kleine gewerbliche Unternehmen bis zu 20 Prozent und mittlere gewerbliche Unternehmen bis zu 10 Prozent. Die Förderhöhe pro Investition und Unternehmen ist für Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung auf 500.000 Euro begrenzt, bei gewerblichen auf 200.000 Euro. Insgesamt darf die Investitionssumme jedes Unternehmens nicht mehr als 2 Millionen Euro im Geltungszeitraum der Förderrichtlinie überschreiten.

Weitere Informationen zum Investitionsprogramm Landwirtschaft und zur Antragstellung gibt es unter www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/landwirtschaft.

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