Berlin. Attraktiv, inklusiv und zukunftsorientiert: so sollte ein Museum in der heutigen Zeit aufgestellt sein. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ sucht deshalb für ihren Stiftungspreis 2020 „das beste Heimatmuseum“. Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert (Bayreuth/Forchheim) ruft alle einsprechenden Einrichtungen, beziehungsweise Städte und Gemeinden, die ein solches Museum beherbergen, auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.
„Museen prägen unsere Kulturlandschaft und sind seit jeher ein Ort der Kommunikation und Begegnung“, so Launert. Vor allem aber seien sie ein Bildungsort für die Menschen, die hier leben oder zu Besuch sind. Viele gesellschaftliche Veränderungen erforderten, dass sich die Museen mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen und sich mit ihren Ausstellungskonzeptionen dem sich ändernden Nachfrageverhalten der Menschen stellen.
Preiswürdig sind Heimatmuseen, die zukunftsorientiert handeln, indem sie die gesellschaftlichen Veränderungen aufgreifen und ihre Konzepte darauf anpassen. Dazu zählen beispielsweise der Einsatz moderner Technologien genauso wie inklusive Bildungsangebote, um auch neue Besuchergruppen anzusprechen und ihr Interesse für die heimatliche Geschichte und Kultur des Ortes oder der Region zu gewinnen.
Das Anliegen der Stiftung ist es, „Best-Practice-Beispiele“ zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können. Deshalb kommt einfallsreichen, dauerhaften und zugleich wirtschaftlichen Lösungen eine besondere Bedeutung zu. Insgesamt ist eine Preissumme von 15.000 Euro ausgesetzt. Die Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2020 zu senden an: stiftungspreis@lebendige-stadt.de.
Informationen über die Bestimmungen der Auslobung und die einzureichenden Unterlagen sowie das Bewerbungsformular gibt es auf der Homepage der Stiftung unter www.lebendige-stadt.de. Dort gibt es auch weitere Infos zur Stiftung und ihren Förderprojekten.

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