Berlin. Der Deutsche Bundestag hat diese Woche den Zweiten Nachtragshaushalt verabschiedet. Mit den bereitgestellten Mitteln werden auch der Ausbau der Kindertagesbetreuung sowie der Ausbau von Ganztagsschulen gefördert. Hierzu erklärt die Obfrau im Familienausschuss und Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert:

„Mit dem zweiten Nachtragshaushalt wollen wir unseren Kommunen dabei helfen, die finanziellen Herausforderungen der Krise zu meistern. Dabei unterstützen wir sie insbesondere beim Kita- und Ganztagsausbau: Der Bund stellt allein für den Kapazitätsausbau im Bereich der Kindergärten, Kitas und Krippen bis Ende 2021 eine Milliarde Euro zusätzlich bereit. Die Gelder können für Um- und Neubauten, Erweiterungen sowie Sanierungs- und Renovierungsinvestitionen verwendet werden. Zudem wird der Ausbau von Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuung mit weiteren 1,5 Milliarden Euro finanziell gefördert. Wer dabei schnell handelt, wird belohnt:
Länder, welche Mittel für Investitionen im Bereich des Ganztagsausbaus in 2020 und 2021 abrufen, erhalten den entsprechenden Betrag in den folgenden Jahren der Laufzeit ab 2022 zusätzlich. Von den Maßnahmen sind gleichzeitig auch Impulse für die Belebung der Wirtschaft zu erwarten. Denn in den Ausbau der Kindertagesbetreuung und Ganztagsschulen werden zahlreiche Akteure miteingebunden sein, darunter auch viele lokale Unternehmen. Ebenfalls gefördert werden aus den Mitteln des Nachtragshaushaltes gemeinnützige Organisationen, wie etwa Jugendherbergen, Einrichtungen der Jugendbildung, Familienferienstätten und Schullandheimen, welche derzeit in besonderem Maße in ihrer Existenz gefährdet sind.“

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