Bayreuth. Am Vertriebenendenkmal an den Schlossterrassen hat die Orts- und Kreisgruppe Bayreuth der Sudetendeutschen Landsmannschaft an die Ausschreitungen vom 4. März 1919 und die damalige Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts im Sudetenland erinnert. Auch heute noch würden immer wieder Staaten auf grausame Weise gegen die Menschenrechte verstoßen, sagte Sprecher Manfred Kees bei der Gedenkfeier am La-Spezia-Platz. Als aktuelles Beispiel nannte er den Syrienkonflikt. Bayreuths 2. Bürgermeister Thomas Ebersberger erinnerte in seiner Gedenkrede an das Schicksal der Heimatvertriebenen und verwies darauf, dass es nie mehr zu Krieg und Vertreibung kommen dürfe. Das staatlich verordnete kriminelle Verhalten des Jahres 1919 habe letztlich auch den Nationalsozialismus mitbegünstigt.

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