Emtmannsberg / Pegnitz. Die Gemeinde Emtmannsberg und die Stadt Pegnitz profitieren in diesem Jahr von dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm mit dem Titel „Überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke". Das hat die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert mitgeteilt. Beide Kommunen werden demnach mit jeweils 232.000 Euro (Emtmannsberg), beziehungsweise mit 230.000 Euro (Pegnitz) gefördert. Emtmannsberg gehört dem Zusammenschluss der Frankenpfalz an, Pegnitz ist Mitglied des Wirtschaftsbandes A9 – Fränkische Schweiz.
Das Programm unterstützt Gemeinden im ländlichen Raum bei der Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels und der Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Durch interkommunale Kooperation werden Kräfte gebündelt und Synergieeffekte für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums geschaffen.
Durch die Folgen des demografischen und wirtschaftlichen Wandels, wie Arbeitsplatzverlust, Abwanderung und Alterung der Bevölkerung, sei die Daseinsvorsorge in vielen kleineren Städten und Gemeinden zunehmend gefährdet, sagte Dr. Silke Launert. Hier genau setze das Programm an .Ziel sei es, die Kommunen vor allem in dünn besiedelten beziehungsweise ländlichen Räumen als „Ankerpunkte der Daseinsvorsorge“ für die Zukunft handlungsfähig zu machen und ihre zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau zu sichern und zu stärken. Die Bündelung der Kräfte und Ressourcen der Kommunen durch Kooperationen spiele dabei eine entscheidende Rolle.
Die Bundesregierung hat die Sicherung der Daseinsvorsorge in den ländlichen Räumen zu einem besonderen Schwerpunkt gemacht und die Förderpolitik verstärkt darauf ausgerichtet. Bayernweit stehen in dem Programm rund 23 Millionen Euro für 127 Städte und Gemeinden in 55 Kooperationen zur Verfügung. Für Oberfranken sieht das Programm 2,96 Millionen Euro für neun interkommunale Kooperationen in 14 Gemeinden vor.

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