Pottenstein. Zu ihrem traditionellen Stärkeantrinken hat die Pottensteiner CSU nach dem Lichterfest wieder als Einstimmung auf das neue Jahr in kleiner Runde eingeladen. Die Ortsvorsitzende Birgit Haberberger konnte auch Gäste aus den Nachbarortsverbänden begrüßen. Sie wünschte allen am „Großneujahrstag“ noch alles Gute für das neue Jahr und begann mit den Anwesenden gleich mit dem Stärkeantrinken, das heißt Kraft und Gesundheit für die anstehenden Herausforderungen in diesem Jahr.
Als besonderer Gast war diesmal auch wieder die Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert dabei. Sie war erst am Vortag von der Klausurtagung aus Seeon zurückgekehrt und erstattete dabei in ihrem Grußwort einen ausführlichen Bericht. Launert zeigte sich positiv überrascht von den Aussagen der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer etwa zur Innen- und Sicherheitspolitik. CDU und CSU seien immer dann erfolgreich, wenn sich die beiden Schwesterparteien ergänzen, sagte sie. „Einfach machen und weniger darüber reden“, das sollte die Devise für die kommenden Monate sein. Launert hoffte inständig, dass Annegret Kramp-Karrenbauer das, was sie sich vorgenommen hat, auch umsetzen kann.
Außerdem sprach sich die Abgeordnete Dr. Launert in Sachen Bürokratieabbau dafür aus, mehr mit Freibeträgen zu arbeiten und dabei den Bürgern mehr Freiheiten statt weiterer Kontrollen entgegenzubringen. „Leben und leben lassen, nicht nur kontrollieren“, das sollte die Devise sein.
Daneben ging Dr. Launert einmal mehr auf die Arbeit der großen Koalition während der zurückliegenden Monate ein. Es sei viel mehr erreicht worden, als man gemeinhin glaubt, sagte sie. Dazu gehöre die Förderung von Familien und mehr Stellen in der Pflege, Investitionen in die Infrastruktur, Stärkung der Bundespolizei und Einführung der Brückenteilzeit, Erhöhung der Mütterrente und Entlastung bei den Krankenversicherungsbeiträgen. Die Koalition hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Projekte beschlossen oder auf den Weg gebracht, die den Menschen in Deutschland ganz konkret zugutekommen, so Launert.
Ein Schwerpunkt dieser Wahlperiode liege auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Förderung von Familien, sagte Launert, die auch Obfrau des Familienausschusses im Bundestag ist. Das Baukindergeld erleichtere den Weg zu den eigenen vier Wänden und werde bereits sehr gut angenommen. Hinzu kämen die Erhöhungen von Kindergeld und Kinderfreibetrag und die Förderung von Kitas, für die der Bund in den nächsten Jahren 5,5 Milliarden Euro ausgeben wird.

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