Berlin / Bayreuth. Das Technische Hilfswerk, die ehrenamtlich geprägte Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes, kurz THW, wird ab Herbst 2019 bundesweit jährlich bis zu 2000 Bundesfreiwilligendienstleistenden einen Platz anbieten. Ermöglicht hat das der Deutsche Bundestag.
Ausdrücklich begrüßt wird das Projekt von der Bayreuther Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert (CSU): „Dadurch haben viele Menschen die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, sich sozial zu engagieren und dabei einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten.“ Im THW könnten sich Bundesfreiwilligendienstleistende („Bufdis“) ausprobieren, weiterqualifizieren und ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung sinnvoll einbringen.
Auf die Freiwilligen warten in der Einsatzorganisation zahlreiche Aufgaben: Von der Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den THW-Ortsverbänden über Logistik bis hin zur Verwaltung können die Bundesfreiwilligen das tun, was ihren persönlichen Neigungen entspricht. Darunter fallen unter anderem Gerätewartung, Öffentlichkeitsarbeit und die Werbung von Helferinnen und Helfern, Jugendarbeit sowie Unterstützung bei der Vorbereitung von Übungsdiensten, Veranstaltungen und Einsätzen.
Durch die Erweiterung des Bundesfreiwilligendienstes in der Bundesanstalt THW tun sich große Chancen auf: Vor allem junge Menschen haben verstärkt die Möglichkeit, die spannenden Inhalte eines Engagements im Katastrophenschutz kennen zu lernen. Das THW möchte die persönliche und berufliche Entwicklung der Bundesfreiwilligendienstleistenden fördern und gleichzeitig die Menschen an das bürgerschaftliche Engagement heranführen und dafür begeistern. Das Zusammenspiel dieser beiden Aspekte wird zum Anreiz und damit zum erfolgreichen Verlauf des Bundesfreiwilligendienstes im THW beitragen.
Interessenten am Bundesfreiwilligendienst im THW können sich unter www.entdecke-bufdi.de näher informieren.

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