Seybothenreuth. Ohne eigenen Bürgermeister-Kandidaten, aber mit 19 Kandidaten auf der Liste für den Gemeinderat tritt die CSU in Seybothenreuth für die Kommunalwahl 2020 an. Es fehle einfach eine Person mit genügend Zeit für ein ausreichendes Engagement, um als Bürgermeister zu kandidieren, sagte der Ortsvorsitzende Stefan Roder bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Zum edlen Hirsch. Dafür konzentriert sich die CSU jetzt ganz auf die Liste. Acht Kandidaten sind unter 40 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 42.
Dr. Silke Launert dankte ganz besonders den älteren Gemeinderatsmitgliedern. Sie ermöglichten das niedrige Durchschnittsalter, indem sie bewusst die jungen Bewerber nachrücken lassen. Die Abgeordnete betonte außerdem die große Bedeutung politischer Stabilität. Wenn im Dorf alles okay ist, dann sage keiner etwas. Erst wenn etwas nicht mehr stimmt, dann merke man, wie wichtig kommunalpolitische Stabilität ist.
„Es wird heute immer schwerer, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern“, sagte Landratskandidat Klaus Bauer mit Blick auf den Verzicht auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Franc Dierl spornte in seinem Grußwort seine nominierten Parteifreunde an: „Wahlkampf macht Spaß, geht raus, ohne Angst aber mit Haltung.“

Die Kandidaten der CSU Seybothenreuth für den Gemeinderat:
1.Stefan Roder, 2. Ulrich Bertelhofer, 3. Giulia Pöhnl, 4. Matthias Roder, 5. Tobias Lerner, 6. Kristian Pauthner, 7. Roland Pöhnl, 8. Matthias Straub, 9. Andreas Schott, 10. Christian Potzel, 11. Johannes Eismann, 12. Dieter Zimmermann, 13. Lars Peetz, 14. Barbara Bauer-Wittauer, 15. Andreas Straub, 16. Kevin Thurner, 17. Andrea Storkenmaier, 18. Josef Wirtz, 19. Christian Pöhnl.

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