Egloffstein/Gräfenberg/Streitberg. Für die Sanierung der historischen Bäderachse der Fränkischen Schweiz hat der Haushaltsausschuss des Bundestages 3,8 Millionen Euro bewilligt. Das teilte die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert (Bayreuth/Forchheim) mit. „Damit sich die Freibäder in Egloffstein, Gräfenberg und Streitberg gerettet“, sagte Launert, die auch stellvertretendes Mitglied des Haushaltsausschusses ist. Launert: „Ich freue mich sehr, dass sich damit mein monatelanger Einsatz und der meiner Koalitionskollegin gelohnt hat!“
Launert hatte sich erst vor wenigen Tagen zum wiederholten Mal selbst ein Bild vom sanierungsbedürftigen Zustand der Bädern gemacht und mit den beiden Bürgermeistern Helmut Taut (Wiesenttal - Streitberg) und Stefan Förtsch (Egloffstein) über die Zukunft der Bäder gesprochen.
Die historische Bäderachse der Fränkischen Schweiz sei nicht nur für die einheimische Bevölkerung, sondern auch für den Tourismus und für die Naherholungsregion von allergrößter Bedeutung, sagte Launert. Zudem würden die Sportvereine vor Ort die Einrichtungen für den immer wichtiger werdenden Schwimmunterricht nutzen.
Bereits Ende 2018 hatte sich Launert in entsprechenden Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer und Staatssekretär Marco Wanderwitz sowie in persönlichen Gesprächen mit den letztlich verantwortlichen Haushaltspolitikern für die Bäder stark gemacht. „Eine Schließung wäre für die Einwohner der Gemeinden sowie für die zahlreichen Besucher von außerhalb ein Verlust“, so Launert.

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