Bayreuth. Als Kämpfer für ein geeintes Europa hat sich der frühere Bundesinnenminister und jetzige Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Friedrich beim Neujahrsempfang der CSU-Stadtratsfraktion gezeigt. Er läutete damit im König-Ludwig-Saal des Restaurants Sudpfanne in Bayreuth das Jahr der Europawahl und des Europawahlkampfes ein. Friedrich hielt wenig von Europaskepsis. Die CSU sei immer eine Partei gewesen, die auf die große europäische Idee ausgerichtet ist. In dieser Welt habe Europa nur eine Chance, wenn es zusammenhält. Ohne die Europäische Union wäre das Exportland Deutschland ziemlich arm dran. 82 Millionen Deutsche könnten alleine in der Welt nichts ausrichten, schrieb er allen Skeptikern ins Stammbuch.
Als gutes Jahr ohne Pleiten, Pech und Pannen von größerem Ausmaß hatte zuvor Bayreuths 2. Bürgermeister Thomas Ebersberger das abgelaufene Jahr beschrieben. Den Flop bei der Suche nach einem neuen Kulturreferenten nannte er die kleinste Herausforderung. Die Finanzen der Stadt seien auf einem guten Weg, die Uni wachse und der Stromnetzbetreiber Tennet habe seinen Standort erheblich ausgebaut. Allerdings forderte er für das Rathaus wieder mehr Kopf und Verstand, statt Bauchgefühl.

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