Gefrees. Zum zweiten Mal nach 2008 tritt Ortsvorsitzender Stephan Zeißler für die Gefreeser CSU als Bürgermeisterkandidat an. Bei der Nominierungsversammlung im Schützenheim Streitau wurde der 51-Jährige einstimmig nominiert.
Der Kandidat stellte sich in der Versammlung als Netzwerker vor. Krippenerweiterung, Schule, Wasser, Abwasser, das alles bezeichnete Zeißler in seiner Vorstellungsrede als Pflichtaufgaben. Zur Kür könnte es dagegen beispielsweise gehören, im Zuge der anstehenden Renovierung der Jacob-Ellrod-Schule bei der dortigen Turnhalle die Treppe nach außen zu verlagern und so die Halle zur Dreifachturnhalle umbauen.
Zeißler ist seit 30 Jahren als Fachberater in der Baubranche im Außendienst tätig. Er ist verheiratet mit der Tochter von Altbürgermeister Rudolf Ruckdeschel, hat zwei Töchter, stammt ursprünglich aus Bischofsgrün und landete nach Stationen in Augsburg und Volkach in Gefrees. Die ersten Gratulationen kamen von der Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert, ihrer Landtagskollegin und Kreisvorsitzenden Gudrun Brendel-Fischer und Landratskandidat Klaus Bauer.
Neben 100 Prozent Zustimmung für Zeißler gab es auch 100 Prozent für die CSU-Liste. Auf ihr sind vier Frauen und auch einige junge Kandidaten. Im Vergleich mit der Aufstellung vor sechs Jahren, ist der Altersdurchschnitt von damals 49,4 auf jetzt 44,8 Jahre gesunken. Für die Kommunalwahl gab Zeißler das Ziel aus, die stärkste Fraktion zu werden.

Die Stadtratsliste der CSU Gefrees
1. Stefan Zeißler; 2. Dominik Benker; 3. Helmut Sonntag; 4. Ute Hübner; 5. Roland Mörtl; 6. Björn Konrad; 7. Jürgen Wolfrum; 8. Susanne Schaller; 9. Johannes Scherm; 10. Andreas Opel; 11. Martin Jäger; 12. Ulla Ruckdeschel; 13. Christian Rießbeck; 14. Dominik Bär; 15. Oliver Stöckert; 16. Karen Leppert. Ersatzkandidaten sind als 17. Martin Wolf und als 18. Melanie Kurtz.

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