Bayreuth. 2018 war für den Sportring Bayreuth – St. Georgen wieder ein Jahr, in dem sich viel getan hatte. Wieder wurden neue Ausbauten vorgenommen, Rasenplatz und Nebenplatz wurden saniert und das neue „Wolf-Mehrzweckhaus“ für den Spielbetrieb, für die Schiedsrichter und für ein Büro mit Lager und Stauraum wurde errichtet. Das alles geschah neben dem aktuellen Spielbetrieb von insgesamt 12 Mannschaften, neben der Bewirtschaftung des Sportheims und neben der Organisation der Kerwa und des beliebten „Kanzfeuers“.
Der Sportring Bayreuth – St. Georgen hat in Bayreuth einen klangvollen Namen. Seit fast 100 Jahren bereichert der Verein das Leben in der Sportstadt Bayreuth. Zahlreiche Sportarten hatte und hat der Verein im Programm. Mehrfach musste der Verein seinen Standort wechseln, bis er 1984 endlich hier an der „Unteren Au" am Nordring seine hoffentlich endgültige Bleibe fand. Hier gibt es unter anderem ein Vereinsheim, einen stattlichen Rasenplatz, einen Nebenplatz mit Flutlicht, Anbauten mit Küche, Gäste-Umkleidekabinen, Duschen und vieles mehr.
Möglich wäre das alles nicht ohne das große ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Aktiven im Verein, sagte Dr. Silke Launert bei ihren Glückwünschen zum neuen Mehrzweckhaus. Gezählt habe die abgeleisteten Stunden niemand, aber allein im vergangenen Jahr seien es wohl mehrere tausend Stunden von allen Helferinnen und Helfer zusammen gewesen, um all diese und viele weitere Projekte zu stemmen. Da seien für die Mannschaften in allen Altersbereichen Betreuer und Trainer gefunden sowie Flüchtlinge eingegliedert worden.
Umso mehr sei es zu begrüßen, dass die Verantwortlichen den Kerwa-Samstag von St. Georgen und die Einweihung des neuen Mehrzweckhauses nutzen, um sich bei allen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu bedanken. Sie alle hätten mehr getan als ihre Pflicht, sie alle hätten sich zum Wohle der Allgemeinheit engagiert, sagte Dr. Silke Launert. Das könne nicht hoch genug eingestuft werden. „Sie alle tragen zum Gelingen eines funktionierenden Allgemeinwesens bei. Um wie viel ärmer wäre doch unsere Gesellschaft, wenn es Ihr Engagement nicht gäbe“, sagte die Abgeordnete.

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