Pottenstein. Rund 20000 Menschen haben am Dreikönigstag die Lichterprozession in Pottenstein besucht. Das Schauspiel mit den „brennenden Berghängen“ rund um das Felsenstädtchen gilt als größtes Lichterfest der Fränkischen Schweiz.
Die Prozession verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Nachdem sich die Innenstadt mit Menschen gefüllt hatte, setzte sich der Prozessionszug der Gläubigen von der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus mit Fahnen tragenden Ministranten an der Spitze pünktlich bei Einbruch der Dunkelheit in Bewegung in Bewegung. Alle Pottensteiner Vereine nahmen mit ihren Fahnenabordnungen teil. Für die musikalische Umrahmung sorgte wie immer die Stadtkapelle Pottenstein. Vorbeter im Zug waren Stadtrat Reinhold Thiem und Hildegard Löhr. Das Allerheiligste unter dem Baldachin trug erstmals Pottensteins neuer Pfarrer Dominik Urban, flankiert von den Geistlichen der umliegenden Pfarreien. Zu den Prozessionsteilnehmer gehörten unter anderem Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Altbezirkstagspräsident Günther Denzler und Dr. Silke Launert.
Der Brauch der Pottensteiner Lichterprozession geht bis in das Jahr 1905 zurück. Damals wurden das Fest der Heiligen Drei Könige und der Tag zuvor als Tag der Ewigen Anbetung in Pottenstein festgelegt.

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