Breitenlesau. Ferrari, Jaguar, Lamborghini, Lotus, Maserati, McLaren: Bei echten Automobil-Fans klingen diese Marken wie Musik in den Ohren. Sie alle und noch viele andere Oldies und Sportwagen, wie BMW, Mercedes oder Porsche, waren teils von weit her nach Breitenlesau zum Sportwagen- und Classic-Car-Treffen gefahren. Die Fahrer tauschten sich im Hof der Brauerei Krug aus, nutzen den Tag zum fachsimpeln oder einfach nur, um ihren Wagen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Diesmal waren es rund 250 Nobelkarossen aus ganz Nordbayern und darüber hinaus, die im Brauereihof eine imposante Kulisse bildeten. Teilweise im Konvoi fuhren die schicken Sportwagen mit ihren außergewöhnlichen Motor- und Auspuffklängen in Breitenlesau ein. Das zwanglose Treffen unter Freunden war wie in den zurückliegenden Jahren auch diesmal wieder eine Riesenshow.
Obwohl es aufgrund des relativ schlechten Wetters mehrere Absagen von Teilnehmern gab, die eine lange Anreise gehabt hätten, kamen die Teilnehmer unter anderem aus Ingolstadt sowie aus Sachsen und Thüringen. Organisiert wurde das Treffen wieder von den Bayreuther Autofans Matthias Müller und Andreas Kloske gemeinsam mit Brauereichef Conny Krug, der sein komplettes Gelände zur Verfügung gestellt hatten.

Ein wichtiges Gesprächsthema unter den Fahrern war die vieldiskutierte CO-2-Steuer. Sie sei nichts anderes als eine zusätzliche Steuer, beklagten die Automobilfans bei einem Besuch der Bayreuther Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert. Ausgefallene Fahrzeuge zu hegen und zu pflegen sei ein außergewöhnliches Hobby, das auch mit Tradition, mit Liebe zur Technik und mit einem „Gefühl für Freiheit“ zu tun habe. Die Besitzer würden von einer CO-2-Steuer ganz besonders getroffen. „Wir vermissen die Toleranz für unser sicher nicht alltägliches Hobby“, so ein Lamborghini-Fahrer.

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