Bereits als junge Frau interessierte ich mich stark für das politische Geschehen im Allgemeinen und die dortige Berücksichtigung der Stellung der Frau im Besonderen. Daher trat ich während meiner Tätigkeit als Richterin in die Frauen-Union ein. Fasziniert hat mich der starke Zusammenhalt, der unabhängig von persönlicher Neigung, Interesse, Alter und Beruf der Frauen besteht. Die Arbeit der Frauen-Union wird bestimmt durch Jüngere und Erfahrene, Familienfrauen und jenen, die sich ganz der Karriere widmen möchten, Verheirateten und Singles, Stadt- und Landfrauen gleichermaßen – eine ganzheitliche Politik muss auf Kooperation und Vernetzung setzen und braucht den engen Kontakt zu allen Bereichen unserer Gesellschaft. Jede von uns hat in der Frauen-Union ihren festen Platz, welcher ihr die Möglichkeit zur Entfaltung gibt. Dadurch findet immer ein reger Gedankenaustausch statt, der zu fruchtbaren Diskussionen führt und nicht selten grundlegende Bewegungen und Veränderungen in Gang setzt.

Als Abgeordnete weiß ich das mir entgegengebrachte Vertrauen immens zu schätzen. Täglich arbeite ich neu daran, den an mich gestellten Anforderungen im Sinne der Frauen-Union gerecht zu werden. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, stets diese Vertrauensbasis weiter auszubauen und den Frauen dadurch etwas zurückzugeben. Die Frauen-Union stellt für mich eine Plattform dar, die mir die Möglichkeit gibt, meine Herzensangelegenheiten durchzusetzen. Sie gibt mir Rückhalt, Kraft, Stabilität und den Ansporn immer wieder aufs Neue auch schwierige Themen anzupacken und zu ändern.

Besonders viel Freude macht mir meine Tätigkeit als Leiterin der Projektgruppe Familie und Frauen des FU-Landesverbandes. Nicht selten münden die Projektgruppensitzungen für mich in den Auftrag Anträge bei der FU-Landesversammlung, dem CSU-Parteitag oder im Bundestag zu stellen. Eine Aufgabe, der ich von Herzen gern nachkomme und bei der mir meine juristische Ausbildung zu Gute kommt. Jede Sitzung steht unter einem anderen familien-politischen Thema, welches mit Frauen diskutiert wird. Die Projektgruppen sind ein sehr wichtiges Instrument zum gegenseitigen geistigen Austausch. Jede Projektgruppensitzung erweitert den Horizont, da man andere Sichtweisen der Dinge erlangt.

Meine Ämter und Aufgaben als Mitglied im Landesvorstand der Frauen-Union, FU-Bezirksvorsitzende für Oberfranken und stellvertretende Kreisvorsitzende der Frauen-Union Hof/Stadt erfüllen mich sehr und geben mir immer wieder neue Denkanstöße für meine parlamentarische Arbeit.

Tolle Erfolge konnten wir jüngst mit Einführung der Mütterrente feiern. Ebenso die in Gang gebrachten Debatten über eine Strafschärfung im Bereich der Kinderpornografie zeigen, wie wichtig und zielorientiert unsere Vorgehensweise innerhalb des Parlaments in Berlin ist.

Das spornt mich immer wieder aufs Neue an, für die Belange der Frauen und Familien zu kämpfen!