Pegnitz. Die Vakanz ist beendet: die dritte Pfarrstelle in Pegnitz ist wieder besetzt. Mit einem Festgottesdienst am Sonntagnachmittag in der St. Bartholomäuskirche ist Pfarrerin Sabine Winkler eingeführt worden. Die 51-jährige ist bereits seit 1. September im Amt, zusammen mit ihrem Mann Thomas und der Tochter Hannah ist sie bereits nach Pegnitz gezogen.
In einer Zeit, in der sich immer Menschen von der Kirche abwenden, erhalte man als Pfarrerin in Pegnitz große Unterstützung, denn hier seien die Menschen überaus engagiert, sagte Dekan Gerhard Schoenauer bei der Einführung. Sehr persönliche Worte fand die neue Pfarrerin in ihrer Predigt. Ein Religionslehrer habe in ihr noch zu Schulzeiten die Lust am Nachdenken über Gott geweckt. „Von Gott erzählen, von den großen und kleinen Wundern, das wollte ich, sagte Sabine Winkler.
Bei der feierlichen Installation der neuen Pfarrerin assistierten Gisela Schleifer aus Pegnitz, Irmgard Hoffmann, Vertrauensfrau der Gemeinde in Berndorf und Patin von Winklers Tochter, die langjährige Weggefährtin Pfarrerin Andrea Möller aus Ansbach und ihr Mentor, der frühere Pfarrer Helmut Münzer aus Erding. Kirchenmusikalisch ausgestaltet wurde der Festgottesdienst vom Pegnitzer Posaunenchor und der Kantorei St. Bartholomäus unter der Leitung von Dekanatskantor Jörg Fuhr. Zu den Gratulanten bei einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus gehörten unter anderem die Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert und der Pegnitzer Bürgermeister Uwe Raab.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag