München/Berlin. Im Juli hat die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag mit ihrer Mehrheit das Bayerische Familiengeldgesetz beschlossen. Ab dem 1. September erhalten alle Familien mit ein- und zweijährigen Kindern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 250 Euro pro Monat und Kind. Ab dem dritten Kind gibt es sogar 300 Euro monatlich. Die Obfrau der Unionsfraktion im Familienausschuss des Deutschen Bundestages Dr. Silke Launert, MdB, und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Gudrun Brendel-Fischer sind sich einig: Das Familiengeld bedeutet ein echtes „Mehr“ für alle Familien im Freistaat.
„Das Familiengeld wird unabhängig vom Einkommen, der Erwerbstätigkeit und der Betreuungsform ausgezahlt. Damit machen wir deutlich: Wir wollen, dass die Familien in Bayern eine echte Wahlfreiheit haben. Die Eltern sollen selbst entscheiden, ob sie das Geld für den Elternbeitrag in der Kita oder für andere Förderangebote verwenden wollen“, so Launert und Brendel-Fischer. Damit das Familiengeld auch tatsächlich bei allen Familien ankommt, soll es nicht auf existenzsichernde Sozialleistungen angerechnet werden. „Mit anderen Worten: Keine Anrechnung auf Hartz IV“, betont Gudrun Brendel-Fischer.
Zudem gilt: Wer in Bayern Elterngeld beantragt und bewilligt bekommen hat, muss keinen weiteren Antrag stellen. Damit wird das Familiengeld an 98 Prozent der Eltern automatisch ausgezahlt. „Mit dem neuen Familiengeld unterstützen wir alle Familien in Bayern spürbar und unbürokratisch“, so Launert und Brendel-Fischer.

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