Klarstellung
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mir ist es ein persönliches Anliegen, Sie kurz über den BILD-Artikel „SIE FEHLTEN AM HÄUFIGSTEN: Das sind die Abstimmungs-Schwänzer im Bundestag“ aufzuklären. Dort wird mein Name ebenfalls genannt. Die Zeitung griff dabei einen Beitrag der Sendung „Kontraste“ vom 11.10.2018. auf und ließ sich nach eigenen Aussagen vom Portal „abgeordnetenwatch“ noch weitere Daten zusammenstellen.
Es ist sehr schade, dass nicht differenziert wird, weshalb die Abgeordneten gefehlt haben. Im Gegensatz zu manchen Kollegen, die lieber bezahlte Vorträge halten, als im Parlament abzustimmen, sind meine Fehlzeiten allesamt krankheitsbedingt. Insgesamt habe ich nachweislich an fünf (!) Tagen mit ärztlichem Attest krankgeschrieben gefehlt und dadurch die besagten Abstimmungen verpasst. So etwas wird im Artikel natürlich nicht erwähnt. Die Aussage „Abwesenheiten wegen Krankheit oder Schwangerschaft wurden bei der BILD-Top-Ten-Liste nicht eingerechnet“ ist schlichtweg falsch.
Ich bedauere sehr, dass ausgerechnet auf meine fünf Fehltage so viele Abstimmungen gefallen sind. Auch wir Abgeordneten werden manchmal von einer Krankheit aus der Bahn geworfen. Seien Sie sich gewiss, dass ich meine Verantwortung sehr ernst nehme und meiner parlamentarischen Arbeit mit bestem Wissen und Gewissen nachgehe.

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