Goldkronach. Das Ankurbeln des Tourismus ist für Bürgermeister Holger Bär ein wichtiges Anliegen für die Stadt Goldkronach. Bei einem Gemeindebesuch der Bayreuther Bundestagsabgeordneten Dr. Silke Launert setzte Bär dabei große Hoffnungen auf das Alexander-von-Humboldt-Jahr 2019. Dann jährt sich der Geburtstag des Universalgenies zum 250. Mal.
2019 soll auch der Humboldt-Erlebnispark unterhalb des Schlosses eröffnet werden. Das Projekt werde zu 70 Prozent mit Mitteln der Europäischen Union gefördert, ein weiterer Geldgeber soll die Oberfrankenstiftung sein. Die Stadt selbst wäre mit zehn bis 15 Prozent beteiligt. Auch das bereits vorhandene und durchaus gut gehende Goldbergbaumuseum entwickle sich mehr und mehr zum Tourismusmagneten, der künftig zusammen mit dem Humboldt-Park als touristisches Gesamtpaket angeboten werden soll. „Bergbau und Humboldt sind die beiden touristischen Trümpfe der Stadt“, so Bär.
Vor allem im Zusammenspiel mit den Fichtelgebirgsgemeinden und mit Bayreuth könne Goldkronach nur gewinnen, sagte die Abgeordnete. „In der touristischen Vermarktung ist die gesamte Region mit Fichtelgebirge, Fränkischer Schweiz und auch der Stadt Bayreuth wichtig“, so Launert.
Als echtes Problem bezeichnete es Bürgermeister Bär, dass es kaum noch Gastronomie im Ort gebe. Lediglich das Meister-Bär-Hotel und eine Pizzeria am Wochenende stünden Gästen zur Verfügung. Für einen Ort wie Goldkronach eindeutig zu wenig. Noch mehr Zuspruch würde sich Bär auch für das Kulturprogramm des Alexander-von-Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach wünschen. Das Forum biete seit Jahren ein absolut hochkarätiges Programm, wie es sonst nur in größeren Städten anzutreffen sei.

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